Wie man ein Skizzenbuch startet und führt

Skizzenbuch führen

Ist eine Skizzenbuch für einen Künstler sinnvoll oder nicht? Warum brauchst du überhaupt ein Skizzenbuch? Wie startet man mit einem Skizzenbuch und wie führt man dieses? Alle diese Fragen beantworten wir in diesem Artikel und geben dir zusätzlich eine Übersicht über einige Skizzenbücher, die für den alltäglichen Einsatz geeignet sind.

Darum brauchst du ein Skizzenbuch

Egal ob du bereits zeichnest oder erst damit beginnst, kommen dir täglich neue Ideen für Zeichnungen. Natürlich kannst du die Ideen irgendwo in deinem Smartphone in Form einer Notiz festhalten. Jedoch solltest du eher visuell arbeiten und deine Ideen auch in Form von Bildern festhalten.

Genau das ist der Grund, warum du ein Skizzenbuch benötigst. In diesem zeichnest du alle Ideen schnell auf und entwickelst diese weiter. Es ist ein Sammelsurium an guten Ideen, Notizen und Übungen. Ein Skizzenbuch ist also ein vollwertiges Künstlerwerkzeug und sollte jede/n Künstler/in täglich begleiten.

Für angehende Künstler sind Skizzenbücher ein tolles Werkzeug, um sich täglich zu motivieren, inspirieren oder sich zu entspannen. Sie sind zudem eine gute Möglichkeit, neue Zeichentechniken zu üben.

Darum brauchst du ein Skkzzenbuch

Skizzen sind Schnappschüsse deiner Ideen

Skizzen sind wie Schnappschüsse von Ideen. Wie bei einem Schnappschuss kommt es hier nicht darauf an, dass eine Skizze perfekt ist. Sie dient dazu die Idee möglichst schnell aus dem Kopf auf ein Blatt Papier zu bringen. Je mehr Zeit du für eine Skizze hast, desto detaillierter kannst du diese gestalten.

Kommen wir aber als Nächstes dazu, wie du ein Skizzenbuch beginnen und führen kannst.

So startest du dein Skizzenbuch

Du hast ein Skizzenbuch mit vielen weißen Seiten. Doch wie oder womit fängst du an? Die Antwort ist denkbar simpel: Indem du einfach anfängst zu zeichnen!

Es kommt nicht darauf an, was du zeichnest. Indem du einfach anfängst, gibst du deinem Gehirn und damit auch deiner Kreativität einen kleinen Schubs. Du wirst merken, dass bereits deinen ersten Strichen dir auf einmal sehr viele neue Ideen für neue Zeichnungen kommen werden.

Skizzenbuch einfach starten

Neue Ideen solltest du dir am besten auch in deinem Skizzenbuch aufschreiben. Kommt dir gerade beim Zeichnen eine neue Idee, schlage eine der nächsten Seiten auf und schreibe diese in einer Ecke auf. Sobald du mit deiner aktuellen Zeichnung fertig bist, kannst du die neue Idee im Form einer Skizze festhalten.

Skizziere überall

Scheue dich nicht vor deiner Umwelt und hol das Skizzenbuch ruhig im Bus oder im im Einkaufszentrum heraus, um deine Ideen festzuhalten. Die Menschen werden dich anschauen und neugierig sein. Das ist normal und nach einiger Zeit wirst du feststellen, dass du dadurch oft in tolle Gespräche verwickelt wirst. Auch trifft man so neue Gleichgesinnte und tauscht viele neue Ideen aus.

Das kannst du zeichnen

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Aber im Prinzip kannst du in deinem Skizzenbuch alles zeichnen oder skizzieren, was du willst. Zeichne Alltagsgegenstände in deinem Haus, wie einen Tisch oder einen Teppich. Oder zeichne einfach Gegenstände aus der Natur, wie Bäume oder Felsen. Andererseits kannst du auch einfach etwas herumkritzeln und zufällige Formen zeichnen.

Zeichne jeden Tag

Zeichne in deinem Skizzenbuch am besten täglich für mindestens 10 bis 15 Minuten. Je mehr du zeichnest, desto besser wirst du auch. Es müssen alles keine Meisterwerke sein, sondern können auch Kritzeleien oder kleine Studien zu Perspektiven oder Menschen sein. Du kannst zeichnen, während du in der Arztpraxis wartest, fernsiehst oder auf einer langen Zugfahrt. Es sind genug Gelegenheiten vorhanden und du solltest diese nutzen.

Verschiedene Skizzenbücher für alle Gelegenheiten

Du benötigst keine teuren Skizzenbücher mit teurem Papier. Du solltest aber darüber nachdenken dir mehrere Skizzenbücher in unterschiedlichen Dicken oder Größen zuzulegen. Ein kleines, das du in deiner Tasche oder Handtasche tragen kannst, ein größeres für deinen Zeichenplatz und vielleicht ein mittelgroßes, das du mit im Haus herumtragen kannst, um spontane Ideen festzuhalten. Vergiss auch nicht, eine kleine Federmappe mit Bleistiften, einem Radiergummi griffbereit zu halten.

Nutze verschiedene Skizzenbücher

Für Leute mit Schlafproblemen empfiehlt sich auch ein Skizzenbuch auf dem Nachttisch. Diesen kann man zur Hand nehmen, wenn man nicht schlafen kann. Das Herumkritzeln beruhigt dich und so wirst du auch nach einiger Zeit wieder problemlos einschlafen.

Probiere verschiedene Medien aus

Beschränke deine Skizzen nicht nur auf Bleistiftzeichnungen. Probiere auch andere Zeichenwerkzeuge wie Buntstifte, Marker, Aquarellstifte, Holzkohle, Tinte oder Pastellfarben aus. Experimentiere, indem du eines oder mehrere dieser Werkzeuge in einer Zeichnung kombinierst. Experimente sind eine großartige Möglichkeit, Erfahrung mit anderen Medien zu sammeln und einen eigenen Stil zu entwickeln.

Einige Zeichenwerkzeuge, wie Holzkohle und Pastellfarben, können leicht verschmieren. Nutze hier ein Fixiermittel, mit dem du die Skizze leicht besprühst, um deine Skizze vor dem Verschmieren zu schützen. Alternativ kann man dafür auch einfach Haarlack aus der Sprühdose nutzen. Hier bitte aber vorab testen, ob dieser nicht die Seiten deines Skizzenbuches verklebt.

Arbeite zwischendurch auch mal mit Hintergründen

Wenn du von einer leeren Seite oder Leinwand sitzt und dir einfach nicht einfallen will, was du zeichnen kannst, dann starte doch einfach mal mit dem Hintergrund. Versuche deine Seite ein wenig durcheinander zu bringen, bevor du deine Skizze erstellst. Kritzel mit einigen Formen und Linien herum oder füge eine Hintergrundfarbe mit Tinte oder Aquarell hinzu, wenn dein Skizzenbuch mit ein wenig Feuchtigkeit umgehen kann.

Zeichne den Hintergrund zuerst

Du kannst die Seite auch in in mehrere Bereiche unterteilen und in jedem Quadrat eine kleinere Skizze zeichnen. Du kannst mehrere verschiedene Skizzen auf einer Seite zeichnen oder nur eine große. Hier gibt es wie überall in der Kunst keine Regeln.

Skizzieren als eine Form der Meditation

Zeichnen ist kann durchaus auch eine Form der Meditation sein. Erstelle auch mal eine Skizze, um zu Ruhe zu kommen. Setze dich dabei an einen ruhigen Ort, schließe deine Augen und lass deinen Bleistift über die Seite gleiten. Zeichne, was dir in den Sinn kommt, oder krittele einfach, um über andere Sachen nachzudenken. Mach eine Pause an einem stressigen Tag oder entspanne dich damit, wenn du mal eine kreative Blockade hast. Stressabbau ist ein guter Grund, warum auch jeder Nicht-Künstler ein Skizzenbuch führen sollten.

Skizzieren als Meditation

Deine fertige Skizze

Sobald du du der Meinung bist, dass deine Skizze fertig ist, solltest du diese noch signieren und ein Datum darunter setzen. Deine Unterschrift ist dabei auch nicht bei jeder Zeichnung von Nöten. Das Datum solltest du aber möglichst mit bei jeder Skizze verwenden. Du kannst alte Skizzenbücher nach Monaten oder sogar Jahren noch einmal durchsehen, um alte Ideen wieder aufzugreifen oder um deinen Fortschritt nochmal zu überprüfen. Deine Skizzenbücher sind Tagebücher und spiegeln deine Vergangenheit wieder. Es sind Fotoalben deiner Ideen und eine Quelle für neue Inspirationen.

Wie führst du dein Skizzenbuch?

Schreibe in den Kommentaren, wie du dein Skizzenbuch führst. Hast du mehrere oder nur eines? Woher bekommst du deine Ideen für neue Zeichnungen oder Skizzen? Wir freuen uns auf dein Kommentar!

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